Ein persönliches Schlaflied mit dem Namen deines Kindes

Anlässe

Ein persönliches Schlaflied mit dem Namen deines Kindes

Langsam und leise, mit dem Namen deines Kindes, seinem Schnuffeltuch und dem Satz, den du jeden Abend an der Tür sagst – bis die ersten Töne allein „Schlafenszeit“ bedeuten.

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Dein erstes Lied ist kostenlos – ohne Karte.

Kinder schlafen über Wiederholung ein: Zähneputzen, Sandmännchen, die Geschichte, das Licht aus. „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ kennen schon die Großeltern – aber ein Schlaflied, in dem der eigene Name vorkommt, gehört ganz allein dem Kind. Nach ein, zwei Wochen sagen die ersten Takte: Der Tag ist vorbei, und du bist sicher.

Erzähl, für wen es ist, was im Bett mitschläft, welche Worte du an der Tür flüsterst und wie ruhig es sein soll. Melodo schreibt die Strophen, komponiert eine sanfte Melodie und singt sie mit einer echten, leisen Stimme ein, in etwa einer Minute. Spiel es abends vom Handy, gib es Oma oder dem Babysitter mit, oder nimm die Instrumentalfassung und summ deine eigenen Worte dazu.

Hör dir ein Beispiel an

Schlaf nun, Elias

Acoustic, gentle, fingerpicked guitar, soft female vocals · 2:53

“Ein ganz leises, langsames Schlaflied für meinen Sohn Elias, 2 Jahre. Er schläft mit einem grauen Stoffhasen namens Hoppel, an der Decke kleben Leuchtsterne und auf der Fensterbank steht ein Mond als Nachtlicht. Ich nenne ihn abends mein Spatz und sage jeden Abend bis morgen früh, wenn es wieder hell ist. Sanfte Frauenstimme, Klavier und leise Gitarre, fast geflüstert. Der Refrain wiederholt schlaf nun, Elias und endet mit bis morgen früh.”

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Was in ein Schlaflied gehört

  • 1

    Der Name und der Kosename für den Abend – hier ist Platz für „Spatz“, „Sternchen“ oder „Bärchen“.

  • 2

    Das Kuscheltier oder Schnuffeltuch, das mitschläft. Eine Strophe, in der der Hase Wache hält, nimmt einem ängstlichen Kind etwas ab.

  • 3

    Euer Gute-Nacht-Satz, Wort für Wort: „Schlaf schön und träum was Süßes“, „Bis morgen, wenn die Sonne lacht“.

  • 4

    Dinge im Zimmer, die das Kind mit den Augen findet: das Schlummerlicht, die Leuchtsterne an der Decke, der Baum vor dem Fenster.

  • 5

    Wer in der Nähe ist: „Mama ist im Flur, Papa liest im Sessel“ – Sicherheit für Kinder, die nachts gern rufen.

  • 6

    Ruhige Bilder statt Abenteuer: Wolken, ein Boot auf dem See, die Katze auf dem Fensterbrett. Ritter und Drachen dürfen tagsüber singen.

  • 7

    Wenige Wörter und ein langsames Tempo: ein kurzer Refrain, der oft wiederkehrt, wirkt beim Einschlafen am besten.

Ein Schlaflied fürs Lichtausmachen

Schlaf nun, Elias, der Mond schaut schon herein,

dein Hase Hoppel hält die Wacht und du bist nicht allein,

die Sterne an der Decke leuchten still und klein –

bis morgen früh, mein Spatz, dann wird es wieder hell sein.

So wird es Teil des Abendrituals

  • Immer an derselben Stelle. Das Lied kommt als letzter Schritt – nach der Geschichte, bei gedimmtem Licht – und die Reihenfolge bleibt jeden Abend gleich.
  • Leise abspielen. Lieber vom Handy auf der Kommode als neben dem Kopfkissen; das Lied soll im Zimmer verklingen, nicht es füllen.
  • Für Geschwister. Teilen sich zwei ein Kinderzimmer, bekommt jedes eine eigene Strophe – oder ein eigenes Schlaflied.
  • Wenn ihr nicht da seid. Schick den Link an Oma, Opa oder den Babysitter, dann klingt der Abend auch ohne euch vertraut.
  • Mit eigener Stimme. Viele Eltern lernen den Text, singen erst mit und irgendwann allein – dann ist es wirklich euer Lied.

Der richtige Klang

Wünsch dir leise Gitarre, Klavier oder einen Spieluhr-Klang, langsames Tempo und eine sanfte Stimme; Wörter wie „geflüstert“ oder „ganz ruhig“ in der Beschreibung helfen. Ob die Stimme weiblich oder männlich ist, kann zu dem Elternteil passen, der meistens ins Bett bringt. Für ein Baby bleibt der Text kurz und wiederholt sich oft; ein Kindergartenkind freut sich über eine Strophe über seinen Tag – Spielplatz, Pfützen, die Freundin aus der Kita –, bevor der Refrain es in den Schlaf schickt. Wer lieber selbst singt, nimmt den Instrumentalmodus: Melodie ohne Gesang.

  1. 01

    Ein paar Fragen beantworten

    Namen, Erinnerungen, die Stimmung, die du willst. Überspring, was du magst.

  2. 02

    Wir schreiben und singen ihn

    Text, Melodie, Gesang und Cover – komponiert rund um deine Antworten.

  3. 03

    Spiel ihn vor

    Lad die MP3 herunter, teil den Link oder spiel ihn direkt ab.

Häufige Fragen

Ist das Lied wirklich ruhig genug zum Einschlafen?

Beschreib es als langsames, leises Schlaflied mit sanften Instrumenten und zarter Stimme, dann folgt die Musik dieser Stimmung. Ist die erste Fassung zu lebhaft, mach eine neue mit „langsamer, geflüstert, nur Klavier“.

Kann ich Worte verwenden, die ich meinem Kind schon vorsinge?

Ja. Schreib euren Gute-Nacht-Satz in die Beschreibung oder füge deinen ganzen eigenen Text ein – dann wird genau der gesungen.

Geht das auch für ein älteres Kind?

Natürlich. Für Fünf- oder Sechsjährige nimm dazu, was sie lieben und was heute passiert ist; das Lied bleibt sanft und fühlt sich trotzdem groß genug an.

Kann es nachts in Dauerschleife laufen?

Lade die MP3 herunter und stell sie in einem beliebigen Musikplayer auf Wiederholung, oder behalte den Link auf dem Handy – er spielt im Browser ohne App.

Kann die Oma es in ihrer Sprache singen lassen?

Ja – mach einfach eine zweite Fassung in ihrer Sprache. Gesungen wird in mehr als 40 Sprachen, so gibt es dasselbe Schlaflied auf Deutsch und etwa auf Türkisch, Polnisch oder Russisch.

Weitere Anlässe

Dein Song ist nur einen Satz entfernt.

Sag, für wen er ist und was passiert ist. Um den Rest kümmern wir uns.